Christine Müller

Marlies Breuss und Michael Ogertschnig sind die beiden Hauptakteure von HOLODECK architects. Mit dem Begriff des 'Konzeptuellen Kontextualismus' umschreiben die beiden ihre stete Intention, alle Komponenten in ihre Einzelteile zu zerlegen und in der Folge akribisch wieder zu einer neuen, aber schlüssigen Einheit zusammenzufügen. „Wir nehmen Einzelteile, die uns im räumlichen und funktionalen Kontext wichtig erscheinen, und transformieren diese in eine neue Gegebenheit, und zwar bei jedem Bau." Dabei kann sich allerdings schon so einiges verändern, denn jene aus dem unmittelbar angrenzenden Bestand des neu zu Schaffenden aufgegriffenen Elemente,  setzen sie auf oft unerwartete Weise neu zusammen. Architektonische Spuren vergangener Zeiten verschränken sie so miteinander und bilden neue Spannungsfelder der Interpretation.

Textauszug Christine Müller, 'Meister der Spurensuche', SKIN, 2012

Otto Kapfinger

Für das Umschlagen des Konzeptes (transprogramming) genügt HOLODECK nicht die konventionelle Bestandsanalyse. Dazu müssen schon in der der Phase der Recherche eigene Methoden angewendet werden, um lineare oder monokausale Argumentationsreihen aufzubrechen und verborgene Potentiale einer Situation zum Vorschein zu bringen.

Textauszug Otto Kapfinger, Emerging Architecture 2, 2001

Elke Krasny


Ausgangspunkt für HOLODECKs arbeiten ist das Konzept. Die Überlagerungen der ortsspezifischen Eigenheiten des topografischens Umfelds und der individuellen Bedürfnisse bestimmen den Arbeitsprozess.

Texauszug Elke Krasny, Recht auf Landschaft, 2005

Oris Magazine


HOLODECK ’s approach is utterly conceptual and leads us to understand how concepts born out of spatial understanding produce lived in spaces almost resonating with the meaning of space

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